Samstag, 18.11.2017 04:00 Uhr
Milan Storch und Co.

AG besucht Storchenzentrum

Das Projekt Milan Storch und Co. macht Fortschritt: Die AG die den Wanderweg plant, hat jetzt das rheinland-pfälzische Storchenzentrum in Bornheim besucht. 

vom 11. März 2016

Milan, Storch und Co., das ist der Name des Naturerlebniswanderweges, den die Gemeinde Schmißberg zusammen mit ihren Nachbargemeinden Rimsberg und Niederhambach derzeit plant. Um die Planungen voranzutreiben, haben die Gemeinden jetzt eine Arbeitsgruppe gegründet. Darunter der erste Beigeordnete der Gemeinde Niederhambach, Michael Kowalczyk, der Bürgermeister von Rimsberg, Wolfram Müller, sowie der Schmißberger Initiator des Wanderweges, Tom Sessa. Verstärkt wird das Team von der Schmißbergerin Denise Essig, die zuvor bereits Ausstellungen für die Kreisverwaltung Birkenfeld im Hugo-Zhang-Haus organisiert hat. Das Essig mit dabei ist, ist kein Zufall. Sie kommt aus Schmißberg und unterstützt deswegen das Projekt in ihrer alten Heimat.

 

Die Gemeinden hatten sich im Vorfeld darauf geeinigt, dass ein realisierbares Konzept geschrieben werden muss. Das soll dann als Bewerbung
um die begehrten LEADER-Fördermittel, zunächst der Leader Aktionsgruppe (LAG) Erbeskopf und anschließend, im besten Fall,dem Land
vorgelegt werden. Um realisierbare Ideen in das Papier aufnehmen zu können, die speziell auf die Vögel Milan und Storch abgestimmt sind,
machte die Delegation um Sessa einen Ausflug in das rheinland-pfälzische Storchenzentrum nach Bornheim an der südlichen Weinstraße.
Dort ließ sich die AG von der Leiterin des Zentrums, Christiane Hilsendegen, beraten.

 

Weg soll etwa 50.000 Euro kosten

 

Die nächste Antragsrunde der LAG Erbeskopf ist im Sommer. Bis dahin wollen die Gemeinden die gemeinsame Bewerbung auf die Beine gestellt haben. Die Formalien dazu sind jetzt geklärt: In der jüngsten Sitzung des Schmißberger Gemeinderates wurde Niederhambach als Projektträger und Projektplaner benannt. Der Grund dafür: Laut Förderstatuten muss eine Gemeinde den Antrag unterschreiben und in Vorlage gehen. Dadurch sollen der Gemeinde Niederhambach aber keine Nachteile entstehen. Die Kosten werden nach dem Verursacherprinzip auf die Projektteilnehmer verteilt, was bedeutet, dass jede Gemeinde jene Kosten trägt, die auf ihrem Wegabschnitt für Aufbau und Wartung entstehen.

 

Der geplante Wegverlauf.

Der geplante Wegverlauf des Wanderwegs.

 

Insgesamt sind für den Naturerlebniswanderweg Milan, Storch und Co. etwa 50.000 Euro veranschlagt. Davon können, im Falle einer Bewilligung des Förderantrages des LAG-Programms, 75 Prozent von der EU übernommen werden. Auf die Gemeinden würde somit ein Eigenanteil zwischen 4.200 und 6.700 Euro entfallen.

 

 

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