Samstag, 19.08.2017 12:58 Uhr
Dorfentwicklung

Eine Obstbaumallee entsteht

Das Versicherungsunternehmen Allianz will seltene Obstsorten vor dem Aussterben retten und spendet deutschlandweit 3.000 Obstbäume. 36 davon für eine Obstbaumallee in Schmißberg.

vom 1. April 2017

Eine Obstbaumallee entsteht

Es ist ein geschäftiges Treiben am Ortseingang von Schmißberg. Insgesamt 16 Bürger der Gemeinde sind mit Schaufeln und einem Traktor angerückt, um 35 Obstbäume zu einer Obstbaumallee zu pflanzen. Fleißig graben die Helfer Löcher in die Erde, um dort anschließend die Obstbäume einzusetzen. Kuno Werle vom Obst- und Gartenbauverein Hoppstädten-Weiersbach unterstützt die Helfer mit seinem Fachwissen bei der Arbeit. Er schneidet die frischgepflanzten Bäume zu recht. Die Bäume werden entlang des zukünftigen Naturerlebnispfades „Milan, Storch und Co.“ gepflanzt. Damit soll die Obstbaumallee auch Teil des geplanten Naturprojektes werden.

 

Die Obstbaumallee liegt in der Gemarkung „Im Bungert“ Grafik: Sebastian Grauer

 

Die 35 Pflanzen sind vom Versicherungsunternehmen Allianz gespendet worden. Der Mit dem Projekt „Allianz – Bäume für die Zukunft“ möchte das Unternehmen die Naturlandschaft in Deutschland um 3.000 Bäume reicher machen und stiftet überall in der Republik Bäume. Damit sollen seltene und lokale Obstsorten erhalten und vor dem Aussterben geschützt werden. Darunter beispielsweise eine Birkenfelder Rotbirne. Dabei handelt es sich um eine traditionelle Lokalsorte im südlichen Hunsrück.

 

Während am Ortseingang von Schmißberg fleißig Löcher gegraben und Bäume gesetzt werden, kümmern sich in der Dorfmitte Guido Schulz und Helga Schmidt mit Würstchen vom Grill und frisch gebackenen Kuchen um die Löcher in den Mägen der Helfer.

 

Die Allee soll offiziell am Samstag, 6. Mai, um 10 Uhr eingeweiht werden. Symbolisch soll dann auch der letzte Baum – der 36. – gepflanzt werden.

 

Eine Obstbaumallee entstehtObstbaumallee wird eingeweiht

 


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