Montag, 01.05.2017 08:04 Uhr
Neujahrsempfang

Willkommen im sagenhaften Schmißberg

Die Schmißberger Vereine haben beim Neujahrsempfang die neu zugezogenen Bürger begrüßt. Rudi Weber moderierte die Veranstaltung im Gemeinschaftshaus.

vom 30. Januar 2016

Dass die Gemeinschaftsräume in Schmißberg bei Veranstaltungen aus allen Nähten platzen, ist nichts Neues, also war es in gewisser Weise auch keine Überraschung, dass das Gemeinschaftshaus am Neujahrsempfang voll bis unters Dach war. Eine Woche zuvor hatten die Vereine, wie die Dorfschmiede und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, persönlich zum Empfang eingeladen. Und, wer einlädt, der bezahlt auch. Deswegen gab es für die rund 100 Gäste Salzrippchen mit Sauerkraut, Kartoffelwurst und Bier für lau – die Firma Getränke-Cullmann aus Rötsweiler-Nockenthal beteiligte sich mit 30 Liter Bier an dem Abend.

 

Bevor es mit dem Hauptteil los ging, begrüßte der Bürgermeister, Adolf Schuch, die Gäste, im Anzug mit Schlips. Als er sich am Abend zu Hause fein gemacht hat, habe seine Frau zu ihm gesagt, dass er vermutliche der Einzige im feinen Stenz sei – die Gäste lachten.

 

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Adolf Schuch begrüßt die rund 100 Gäste. Foto: Jana Grauer

 

Im Laufe des Abends, der von dem ersten Beigeordneten Rudi Weber moderiert wurde, war wieder eindrucksvoll zu sehen, wie lebendig es in Schmißberg derzeit zu geht. Rund eineinhalb Stunden dauerte es bis sich all die Vereine und unzähligen, ehrenamtlichen Initiativen präsentiert hatten. Darunter auch Stefan Schuch, der nicht nur die Feuerwehr, sondern auch die Arbeitsweise der Wirtegemeinschaft erklärte. Anschließend stellte Sebastian Grauer die Homepage der Gemeinde vor und Tom Sessa seine Idee des Naturerlebniswanderweges „Milan, Storch und Co.“.

 

Feuerwehrchef Stefan Schuch stellt die Schmißberger Feuerwehr vor. Foto: Jana Grauer

Feuerwehrchef Stefan Schuch stellt die Schmißberger Feuerwehr vor. Foto: Jana Grauer

 

Der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr, Klaus Loose, gab zunächst einen Rückblick in die Vergangenheit des Dorfes. Er zeigte Bilder von 1960 auf denen in der Straße „Am Stabsberg“ noch keine Häuser standen. Die Bilder ließen die „neuen“ Schmißberger, von denen jetzt viele genau dort wohnen, staunen. Anschließend erklärte er die Funktion des Fördervereins. Die Aufgabe des Vereins sei es unter anderem, Feste, wie beispielsweise das Brunnenfest oder das Haxenessen, zu organisieren. Mit dem dabei verdienten Geld, würde dann die Feuerwehr in Schmißberg unterstützt werden, so Loose.

 

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Moderator Rudi Weber mit Klaus Loose, der den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr vorstellte. Foto: Jana Grauer

 

Anja Schulz, die Vorsitzende der Dorfschmiede, gab Einblicke in die Arbeit des Dorfvereins. Der „schmiede“ stetig am Glücke Schmißbergs, mit unzähligen Feste die man veranstalte, so Schulz. Darunter auch das traditionelle Eierbacken an Faschingsdienstag oder das Herringsessen an Aschermittwoch. Laut der Vorsitzenden seien mit den Festen schon Erlöse in Höhe von rund 12.000 Euro zusammengekommen, die dann in Schlacht-, Gemeinschaftshaus und den Spielplatz investiert worden seien.

 

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Anja Schulz „schmiedet“ täglich mit der Dorfschmiede am Glücke Schmißbergs. Foto: Jana Grauer

 

Nachdem Rudi Weber den offiziellen Teil des Neujahrempfangs beendet hatte, wurde noch bis spät in die Nacht gefeiert – im sagenhaften Schmißberg.

 

 

 

 

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