Sonntag, 24.09.2017 23:20 Uhr
Rentnerband

Sitzgelegenheit mit Blick auf Schmißberg

Ohne die Schmißberger „Rentnerband“ wäre das Dorf nur halb so schön, wie es das jetzt ist. Die Bande mit Rentnern hatte erneut einen Einsatz und hat Schmißberg noch schöner gemacht. Einsatzort war diesmal der Friedhof.

vom 8. Juli 2014

 

Hätte Schmißberg seine „Rentnerband“ nicht, würde das Dorf ganz schön in die Röhre schauen. In die „Rentnerband“ dürfen Schmißberger eintreten, wenn sie ins Rentenalter kommen. Die Bande trifft sich jeden Dienstag und saniert und modernisiert die Ortsgemeinde von innen wie von außen. Sogar in die SWR-Fernsehsendung „Hierzuland“ haben es die Herren von der „Rentnerband“ schon geschafft. Die Bande kommt neben ihren Instandhaltungsarbeiten, wie beispielsweise Feldwege mit Erde auffüllen oder den Spielplatz reparieren, auch auf kreative Ideen. So haben die Herren jetzt am Friedhof eine neue Sitzgelegenheit geschaffen. Insgesamt waren dafür zwei Arbeitseinsätze bzw. zehn Arbeitsstunden notwendig.

 

Die Bank am Friedhof. Foto: Klaus Loose

Die Bank am Friedhof. Foto: Klaus Loose

 

Auf der Hangseite des Friedhofs wurde Erde abgetragen. Anschließend wurde die dadurch entstandene Kuhle mit Kieselsteinen aufgefüllt. Darauf wiederum wurde die Sitzbank, die zuvor am Wasserhaus stand, auf zwei Betonfundamenten festgeschraubt. Die Bank wurde zuvor gestrichen Der Sitzplatz bietet dem Wanderer oder dem Friedhofsbesucher der dort Rast sucht, einen einmaligen Blick über Schmißberg. So haben die Rentner dieses Mal nicht nur dafür gesorgt, dass Schmißberg noch schöner wird als es ohnehin schon ist, sondern auch dafür, dass man jetzt auch sieht, wie schön Schmißberg ist.

 

Renterband 5

 

Geschichtliches zur Rentnerband:

Die Woche war zu Ende und es war Freitag der 30. September 2005, als sich 13 Rentner zusammenfanden und die „Rentnerband“ gegründet haben. Nach Angaben des Gründungsprotokolls waren das Jürgen Müller, Otto Klein, Klaus Loose, Erich Geiß, Walter Eigner, Erwin Kemmer, Walter Engel, Norbert Eifler, Ernst Gillmann, Paul Stöckermann, Eberhard Knapp, Horst Veek und Adolf Schuch. Mittlerweile zählt auch Günther Geiß dazu. Im Laufe der Zeit kamen immer wieder neue Mitglieder hinzu. Seit dem ersten Rundgang, am 4. Oktober 2005, treffen sich die Herren jeden Dienstag um zu arbeiten. Doch wer denkt, dass die „Renterband“ bloß eine Gelegenheit ist, um zu „maije“ und „schwätzje“ zu halten, der hat weit gefehlt. Denn bereits beim ersten Arbeitseinsatz, am 11. Oktober 2005, ging es schwer zur Sache, als die „Bande“ den Graben des Transformatorhauses aushob. Im Einsatz waren schweres Gerät wie zum Beispiel ein Schlepper mit Frontlader. Seither wurden viele, viele Projekte abgeschlossen. Fast 10 Jahre später gibt es die „Bande“ immer noch. Sie feiert in diesem Jahr im September ihr zehnjähriges Bestehen.

 

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